Spider-Man: No Way Home

Länge:
148 Minuten
Altersempfehlung:
Ab 14 Jahren
FSK-Freigabe:
Ab 12 Jahren
Kinostart:
16.12.2021
Regie:
Jon Watts
Darsteller:
Tom Holland (Peter), Zendaya (MJ), Jacob Batalon (Ned), Benedict Cumberbatch (Dr. Stephen Strange), Marisa Tomei (Tante May), Jon Favreau (Happy), Andrew Garfield (Peter), Tobey Maguire (Peter), Alfred Molina (Dr. Otto Octavius) u.a.
Genre:
Action , Fantasy , Science-Fiction
Land:
USA, 2021

Nachdem man 2019 noch das Gefühl hatte, mit „Avengers: Endgame“ hätte das MCU seinen Höhepunkt erreicht, wirkt das damalige Leinwandspektakel der vereinten Superkräfte mittlerweile mehr wie ein erster Aufschlag. Denn während zum einen das dichtgewebte Netz aus Querverbindungen zwischen den Filmen und Serien rasant an Größe gewinnt, ergeben sich über das mit „Loki“ und „What if…?“ gerade erst geöffnete Multiversum ganz neue Möglichkeiten. Genau die lotet „Spider-Man: No Way Home” nun voll aus. Und entzündet so ein grandios getimtes Feuerwerk aus Überraschungen, das vor allem wahre Spider(-)Man-Fans rundum glücklich macht.


Was dich in „Spider-Man: No Way Home” erwartet:


Dass Mysterio die Identität hinter dem Spider-Man-Kostüm offenbart hat, stellt Peters Leben nun völlig auf den Kopf: Von seiner Schule wird er als großer Held bejubelt, von der Presse zerrissen – und einen Gerichtsprozess hat er auch noch am Hals. Außerdem bekommen MJ, Ned und er aufgrund des ganzen Trubels keinen Platz am College. Keine rosigen Zukunftsaussichten also. Um das zu ändern, bittet Peter Dr. Strange um Hilfe. Und tatsächlich kann der mit einem Zauberspruch dafür sorgen, dass die Welt vergisst, wer Spider-Man wirklich ist. Doch weil Peter noch ein paar Sonderwünsche in letzter Sekunde äußert, schlägt der Zauber schließlich fehl – und statt der gewünschten Wirkung haben sich die Grenzen des Multiversums für einen kurzen Moment geöffnet. Lang genug, dass ein paar fiese Gestalten aus anderen Welten hindurchschlüpfen konnten und nun Spider-Man das Leben schwer machen. Allen voran Dr. Otto Octavius, der Peter seltsamerweise zu kennen scheint, obwohl sie sich nie begegnet sind. Nun liegt es an dem jungen Helden und seinen Freund:innen, die Bösewichte wieder einzufangen und sie anschließend in ihre Welten zurückzuschicken. Doch wie sich später zeigt, ist das nur mit der passenden Unterstützung möglich.


Warum sich der Film „Spider-Man: No Way Home“ auf jeden Fall lohnt:


Für langjährige Fans des wendigen Superhelden war schon nach ersten Andeutungen und Leaks zu „No Way Home“ vollkommen klar, dass dieser Film ein absolutes Happening wird. Denn endlich wird der mit Abstand jüngste Spider-Man aus dem MCU mit den Vorgänger-Filmen vereint – wodurch nicht nur lang vermisste Bösewichte auftauchen, sondern wir zugleich die dreifache Spinnen-Power zu Gesicht bekommen. Uns erwarten also herzergreifende Wiedersehensmomente inmitten einer charmant-chaotischen und actiongeladenen Superheldenstory, bei der es diesmal sogar noch um ein bisschen mehr geht, als bloß die Welt zu retten. In Kombination mit einem extrem fluffigen Humor, der besonders zwischen Peter und Dr. Strange hervorragend funktioniert, ist eine mitreißende Auszeit vom Alltag garantiert – garniert mit so einigen Überraschungs- und Jubelmomenten, die einen schließlich glücklich aus dem lauthals mitfiebernden Kinosaal taumeln lassen. Im Grunde präsentiert uns „Spider-Man: No Way Home“ das gerade erst mit „Ghostbusters: Legacy“ tadellos verwirklichte Erfolgsrezept aus Nostalgie-Flair und energiegeladenem New-Generation-Feeling. Nur hier noch perfektioniert mit einer Handvoll Spezialzutaten, die den Film vollkommen verdient zum erfolgreichsten Kinostart des Jahres haben werden lassen.

Marius Hanke

Anbieter

FilmverleihSony Pictures Entertainment