Scary Stories To Tell In The Dark

Länge:
107 Minuten
Altersempfehlung:
Ab 16 Jahren
FSK-Freigabe:
Ab 16 Jahren
Kinostart:
31.10.2019
Regie:
André Øvredal
Darsteller:
Zoe Margaret Colletti (Stella Nicholls), Michael Garza (Ramón Morales), Austin Abrams (Tommy Milner), Gabriel Rush (Auggie Hilderbrandt), Austin Zajur (Chuck Sterinberg), Natalie Ganzhorn (Ruth) u. a.
Genre:
Horror , Jugend
Land:
USA, 2019

Pünktlich zu Halloween kommt ein neuer Horrorfilm in die Kinos, der diese denkwürdige Nacht zum Ausgangspunkt für einen echten Horror nimmt, den eine Highschool-Freundesclique Ende Oktober 1968 in einer US-amerikanischen Kleinstadt erlebt. Auf der Flucht vor dem gemeinen Schulschläger Tommy und dessen Gang finden Stella, Auggie und Chuck unerwartete Hilfe durch den etwas älteren Hispano Ramón. Sie verstecken sich vor dem wutschäumenden Tommy in einem unbewohnten alten Haus, das einst der wohlhabenden Familie Bellows gehörte. Seit Jahren hat es niemand betreten, denn angeblich soll es dort spuken. Stella entdeckt im Keller ein mit Bluttinte geschriebenes Buch von Sarah Bellows, der einstigen Tochter des Hauses, die geisteskrank und für den Tod von mehreren Kindern verantwortlich gewesen sein soll. Stella nimmt das Buch an sich, um ihre Gruselgeschichten zu lesen, noch ohne zu ahnen, dass es offenbar verflucht ist und eigenständig neue Gruselgeschichten schreibt. Erst als Tommy spurlos verschwunden ist und seine Kleidung an einer alten Vogelscheuche gefunden wird, genauso, wie es eine der neuen Geschichten im Buch erzählt, beginnen die vier Jugendlichen zu ahnen, dass ihre schlimmsten Albträume grausame Realität werden könnten.

Der norwegische Regisseur André Øvredal und Kult-Produzent Guillermo del Toro haben sich für ihren Film die Gruselgeschichten des US-Kinderbuchautors Alvin Schwartz zur Vorlage genommen, die zwischen 1981 und 1991 erschienen. Darin versuchen einige Teenager, mysteriöse Todesfälle in der Stadt zu lösen. Diese Geschichten wurden für den Film zu einer einzigen kohärenten Geschichte zusammengefügt, in der Stella die Hauptfigur ist. Handwerklich und produktionstechnisch bietet das originelle Werk Horror vom Feinsten, wobei die Gratwanderung nicht zu übersehen ist, dass man aus einer Buchvorlage für ältere Kinder einen Film für ein vorwiegend jugendliches Publikum machen wollte. Für diejenigen unter euch, die also schon über ausgeprägte Horrorfilmerfahrungen verfügen, wird es sicherlich nur wenige Überraschungen geben und bei euch eher den Eindruck wecken, die oft vorhersehbaren Überraschungsmomente schon woanders gesehen zu haben. Den Unterhaltungswert schmälert das aber grundsätzlich nicht. Für „Newcomer“ ist er voller Spannung und Überraschung und auf jeden Fall ein guter Einstieg in die mitunter bizarre Welt des Horrorfilms.

htr

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