Lunchbox

Länge:
105 Minuten
Altersempfehlung:
Ab 14 Jahren
FSK-Freigabe:
Ab 0 Jahren
Regie:
Ritesh Batra
Darsteller:
Irrfan Khan, Nimrat Kaur, Denzil Smith, Nawazuddin Siddiqui
Genre:
Großstadtfilm , Drama
Land:
Indien, Frankreich u.a., 2013

Weil sich ihr Ehemann nicht mehr für sie interessiert, kocht ihm Ila das allerfeinste Mittagessen und schickt es in der mehrstöckigen Lunchbox mit dem Lunchbox-Lieferservice, den Dabbawallas, ins Büro. Doch obgleich das Liefersystem seinesgleichen sucht, läuft die Sache schief und das Mittagessen landet auf dem Schreibtisch des kurz vor der Rente stehenden Saajan. Der notorische Miesepeter soll gerade seinen Nachfolger, den ewig gut gelaunten jungen Shaikh, einarbeiten, der ihm gehörig auf die Nerven geht. Als ihm Ila einen Zettel in die Lunchbox legt, dass offenbar die Mahlzeiten vertauscht wurden, beginnt eine seltsam offenherzige Korrespondenz, die ihn an fröhlichere Zeiten erinnert. Seine Nachrichten an sie wiederum wecken in Ila den Wunsch nach Veränderung und Neuanfang.


Die Dabbawallas existieren in Mumbai seit 125 Jahren, es ist der einzige Ort in Indien mit diesem Lunchbox-System. Ritesh Batra wollte ursprünglich einen Dokumentarfilm darüber drehen und begleitete die Männer eine Woche lang. Die Geschichten, die sie ihm in dieser Zeit über ihre Kunden erzählten, regten ihn jedoch zu einem Spielfilm an. „Die Lunchbox“, eine zarte, eigenwillige, romantische Geschichte, erzählt von drei sehr verschiedenen Personen, die sich inmitten der brodelnden Metropole Mumbai eine Weile näher kommen, bis sie das Leben wieder auseinander bringt. Jeder einzelne von ihnen wird von Träumen, Gedanken, Befürchtungen geleitet, die durch den Kontakt mit Anderen neue Gestalt annehmen.


„Die Lunchbox“ ist genial gemacht, amüsant und bewegend, romantisch und nüchtern, lebhaft und still gleichermaßen. Ritesh Batra gelingt es, mit äußerst sparsamen, sehr eigenen stilistischen Mitteln von der Fülle zu erzählen, die das Leben bietet. Es sind vor allem die kleinen Dinge, die im Film eine magische Kraft entfalten. Beispielsweise die Inszenierung von Ilas Kommunikation durchs Fenster mit ihrer Nachbarin, die der Zuschauer nie zu Gesicht bekommt. Oder die Einsamkeit Saajans, wenn er abends vom Balkon ins Esszimmer seiner Nachbarn schaut. Eine wichtige Rolle spielen auch Kochen und Essen; man glaubt förmlich, Gemüse und Gewürze riechen zu können, die in den Gesichtern der Figuren so intensive Gefühle wecken.


DVD-Bildformat:1:2,35; 16:9
Ton:Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Hindi
Untertitel: Deutsch
DVD-Extras:Interview, Trailer

Weitere Angaben

Filmtyp: Farbe

Anbieter

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Anbieterangaben beruhen auf Informationen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21. Woche 2014).