A Star Is Born

Länge:
137 Minuten
Altersempfehlung:
Ab 14 Jahren
FSK-Freigabe:
Ab 0 Jahren
Kinostart:
04.10.2018
Regie:
Bradley Cooper
Darsteller:
Bradley Cooper, Lady Gaga , Sam Elliott, Dave Chappelle, Anthony Ramos, Bonnie Somerville, Andrew "Dice" Clay, Michael Harney
Genre:
Love Story , Musikfilm , Drama
Land:
USA , 2018

Ganz neu ist der Filmstoff nun wirklich nicht, den Hollywoods Schauspielstar Bradley Cooper sich für sein Regiedebüt ausgesucht hat. Schon vier Mal hat Hollywood die Geschichte eines alternden Stars verfilmt, der sich in eine junge Frau verliebt und ihr zum Ruhm verhilft, während sein Stern am Showbusiness-Himmel langsam selbst zu verglimmen droht: Regielegende George Cukor verfilmte die Geschichte erstmals 1932; 1954 führte er selbst nochmal beim ersten Remake „Ein neuer Stern am Himmel“ Regie und machte Judy Garland zum Star. 1976 hieß es dann wieder „A Star is born“. Damals spielten die damaligen Kinostars Babra Streisand und Kris Kristofferson jene Rollen, die in der aktuellen Neuverfilmung Bradley Cooper und Lady GaGa übernehmen. Letztere ist dann auch der eigentliche Star von Coopers Film. Der Popstar, Meisterin der Masken und Verkleidungen, spielt die junge Ally ganz direkt realistisch, unprätentiös, schlicht und doch so eindringlich, dass man ihr jedes Zweifeln abnimmt und sie nur zu gerne auf ihren (Um-)Wegen zum Erfolg begleitet. Auch Bradley Cooper (American Sniper, American Hustle, The Place Beyond the Pines) liefert als Jackson Maine wieder eine grandiose Charakterstudie ab und überrascht zudem stimmlich in den Gesangseinlagen mit einer perfekt auftrumpfenden Lady Gaga. Cooper verkörpert Maine als einen routinierten, abgeklärten und schon ein bisschen ausgebrannten Star der Country & Western-Szene, der sich zunehmend in Drogen und Alkohol verliebt hat und nun durch die Begegnung mit Ally auch künstlerisch auf einen Neunanfang hofft. Dass sich solche Hoffnungen auch in dieser klassischen Hollywoodliebesgeschichte von Aufstieg und Ruhm, Sucht und Niedergang wieder einmal nicht auszahlen, erzählt Coopers Film so kraftvoll und vital wie man es seit „Leaving Las Vegas“ im US-Kino kaum mehr gesehen hat.

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