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Feuchtgebiete

Helen ist ein ungewöhnlicher Teenager. Ihre sexuellen Neigungen spricht sie öffentlich aus, und die sind alles andere als zimperlich. Bei einer Intimrasur verletzt sie sich am Anus und wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort stellt sie bald mit ihrer unkonventionell schnodderigen Art die ganze Station auf den Kopf. Pfleger Robin verliebt sich in die hübsche junge Frau, die Intimhygiene für vollkommen überflüssig hält. Trotz aller lärmenden sexuellen Rebellion schlummert in dem wilden Teenager ein verletztes kleines Mädchen. Helen wünscht sich nichts so sehr, als dass sich ihre geschiedenen Eltern wieder vertragen.

Ganz nach dem Motto „Sex sells“ wurden von Charlotte Roches skandalumwittertem Debütroman allein in Deutschland 2,5 Millionen Exemplare verkauft. Die Rechte an der Verfilmung sicherte sich der versierte Produzent Peter Rommel, der bereits für vier Produktionen den deutschen Filmpreis erhielt. Er verpflichtete den Regie-Shooting Star David Wnendt, der zuletzt mit dem Neonazi-Drama „Die Kriegerin“ viel Lob erhielt, aber auch für Kontroversen sorgte. Ähnlich provokativ ist sicherlich das Teenagerdrama um die unkonventionelle Helen, die ihre sexuelle Selbstsuche extrem offensiv auslebt. Was insbesondere für Aufsehen sorgte, sind diverse Ekel-Szenen. Denn Helen nimmt es mit der Hygiene nicht so genau, ob lustvolles Waten in Exkrementen, Sperma-Pizza oder Masturbation mit verschiedenen Gemüsesorten. Vorhersehbar kontrovers fiel das Presseecho auf die Verfilmung aus, die 2013 mit 1 Million Besuchern der erfolgreichste deutsche Film im Kino war. Einig sind sich allein alle im Lob auf die bislang eher unbekannte Hauptdarstellerin. Unsere Besprechung des Jugenddramas folgt an dieser Stelle, so bald uns Ansichtsmaterial vorliegt.


DVD-Bildformat:1:2,35; 16:9
Ton:Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Kommentare zum Film


22.10.2016 - askahszgooq

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